Tibet

Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt

Seit 2008 gibt es einen Arzt und Arzthelferinnen, die ganzjährig vor Ort praktizieren – auf über 4300 Metern Seehöhe.

Auf der Hochebene über 4300 Meter über dem Meeresspiegel sind die Lebensbedingungen für tibetische Nomaden extrem hart. Seit 2008 gibt es nun einen Arzt und Arzthelferinnen die ganzjährig vor Ort praktizieren.

Seit 2008 arbeitet die Aktion Lebensträume e.V. an der medizinischen Grundversorgung der Dogpa Nomaden. 2009 wurde eine kleine Krankenstation errichtet die 2010 erweitert wurde. Alle Behandlungen werden kostenfrei ermöglicht. Früher mussten 80 km bis zum nächsten Krankenhaus zurückgelegt werden. In der Krankenstation wird die traditionelle Tibetische Medizin ebenso geschätzt wie die Schulmedizin. Kräuterpillen werden inzwischen selbst hergestellt, da in den Bergen viele Heilpflanzen wachsen, die im Sommer gesammelt werden. Ein Arzt und eine Krankenschwester praktizieren auch im Winter vor Ort um den Nomaden bestmögliche Hilfe zu leisten. Mit dem Pferd kann der Arzt auch in schwer zugänglichen Gebirgsregionen Geburtshilfe leisten und Hausbesuche für alte Menschen tätigen.